Samstag, 29. April 2017

Ausflug zum WaldWissensSpielplatz Eschers

Während ich in der vergangenen Woche aus beruflichen Gründen sehr viel im Auto gesessen bin (die Tour ging zunächst von Ottobeuren nach Berlin und dann weiter ins Ruhrgebiet nach Dortmund und Wuppertal und dann wieder zurück ins Allgäu), habe ich mir meinen Kopf darüber zerbrochen, welchen Ausflugstipp ich als Nächstes posten könnte.
Ich war wirklich lange am Grübeln bis mir der Zufall zur Hilfe kam:
Wie ihr vielleicht wisst, habe ich im Februar den Aufruf gestartet, mir Vorschläge über die schönsten Kinderspielplätze im Allgäu zuzusenden, die ich dann auf meinen Kinder-Allgäuseiten veröffentlichen möchte. 
Und genau diese Woche habe ich eben den ersten Vorschlag erhalten: 

Der WaldWissensSpielplatz Eschers im Ostallgäu (nahe Obergünzburg)


Meine beiden Tippgeberinnen Ramona K. und Lisa H. haben mir Folgendes zu dem Spielplatz geschrieben: 
"Vom Parkplatz geht es gemütlich am Jugendhaus Eschers vorbei immer dem Weg folgend in den Wald und runter ins Tobel. Unten an der Wegkreuzung links weiter und schon kurz danach sieht man die erste Station: Temperaturmessen. 
Einfach dem Weg folgen und links oberhalb vom Weg ist dann die zweite Station: Fühlkästen und einen Blick in den Waldboden.
Danach gehts zur dritten Station: Weitsprung, wobei man selbst testen kann, ob man so weit wie eine Maus, Hase, Fuchs bis zum Hirsch springen kann und super außenrum zum Balancieren.
Jetzt geht es immer neben dem normalen Waldweg links daneben weiter und wir kommen zur vierten Station: Von einem Podest aus kann man die Waldtiere im Wald zählen - wir sind gespannt, ob ihr alle findet. Danach gehts auf zum Tipi, das unsere Jungs besonders lieben. 
Das Tipi
Die Klanghölzer

Danach kommt man zu den Klanghölzern und dann kommt die nächste sehr beliebte Station: Tellerseilbahn, Barfußpfad und offene Infohütte, in der man auch bei schlechterem Wetter trocken sitzen und Picknick machen kann. Eine kleine Kletterwand ist auch gleich noch daneben.
Danach gehts zum absoluten Lieblingsplatz unserer Jungs - das Boot im Bach. Dafür müssen wir den normalen Weg überqueren und immer dem Bach entlang weiter laufen. Ein super schöner Platz an dem die Kinder ausgiebig auf dem Boot oder im Bach spielen können. Auf der anderen Seite vom Bach ist auch noch eine Slagline zwischen den Bäumen gespannt.

Ein total genialer Ort um seine Kinder einfach Kind sein zu lassen und sich ausgiebig im Bach, beim Staudämmen bauen, in der Natur usw. auszutoben!
Ist bei jedem Wetter einen Ausflug wert!"


Also, wenn das kein toller Tipp ist.
Ein Ausflug dorthin lohnt sich gewiss - vielen Dank an die beiden Tippgeberinnen!
Weitere Informationen zu dem Spielplatz findet Ihr hier.

Wenn auch Ihr besonders schöne Spielplätze im Allgäu kennt, würde ich mich über Euren Tipp natürlich sehr freuen!

Euer Markus

Dienstag, 18. April 2017

Ausflug in den Schmetterlingsgarten in Pfronten

Es sind Osterferien und das Wetter ist leider gar nicht einladend für Unternehmungen im Freien. Deshalb habe ich mir für meinen heutigen Vorschlag ein Ausflugsziel im Trockenen überlegt: Den Schmetterlingsgarten in Pfronten.

In dem Gewächshaus gibt es verschiedene Schmetterlingsarten aus Südamerika, Asien und Afrika zu bewundern. Die Schmetterlinge fliegen frei durch das Gewächshaus, so dass sie den Besuchern ganz nahe kommen. Manch ein Schmetterling setzt sich sogar auf die Schulter oder die Hand der Besucher. 
 

Neben den Schmetterlingen gibt es auch noch ein paar andere Tiere zu bewundern. Zum Beispiel Schildkröten, Vögel usw..

Einen Besuch im Schmetterlingsgarten lohnt sich auf alle Fälle - auch für kleine Besucher (ab fünf bis sechs Jahren).
Hier hindet Ihr weitere Infos über den Schmetterlingsgarten in Pfronten im Ostallgäu: http://www.schmetterling-erlebniswelt.de

Ich wünsche Euch viel Spaß,
Markus

Samstag, 15. April 2017

Frohe Ostern!

Liebe Leserinnen und Leser 
meines Blogs Familienausflüge-Allgäu,

ich wünsche Euch ein schönes Osterfest!
Lasst Euch die Ostertage nicht durch das Wetter vermiesen. 
Und wenn Ihr noch einen Ausflugs-Tipp bei schlechtem Wetter braucht, 
dann findet ihr auf den Kinder-Allgäuseiten noch einige Ideen, 
was ihr in den kommenden Tagen zusammen mit Euren Kindern unternehmen könnt.

Euer Markus

Mittwoch, 12. April 2017

Das Illerparadies in Lauben bei Kempten

Heute möchte ich Euch das Illerparadies in Lauben bei Kempten vorstellen.
Schon öfters sind wir an dem Wegweiser zum Illerparadies an der Dietmannsrieder Umgehungsstraße vorbeigefahren und ich war schon seit Längerem neugierig darauf zu erfahren, was sich dahinter verbirgt.

Am vergangenen Wochenende war es dann soweit und wir sind für einen Nachmittagsausflug nach Lauben-Hinwang gefahren. 

Das Illerparadies ist Gasthof und kleiner Freizeitpark in Einem. 

Im Freizeitpark warten verschiedene (nostalgische) Attraktionen auf die kleinen Besucher, wie zum Beispiel eine Eisenbahn, eine Oldtimer-Bahn, eine Auotoscooter-Anlage, ein Loona-Loop und vieles andere mehr. Außerdem befindet sich im hinteren Teil des Geländes noch ein Wildgehege.
Der Eintritt in den Freizeitpark ist kostenlos und man muss nur für die Anlagen bezahlen, die man benutzt. Die meisten Sielgeräte sind für Kinder ab circa vier Jahren geeignet. Für kleinere Kinder sind die Möglichkeiten im Illerparadies leider etwas eingeschränkt. Die Preise je Fahrt liegen momentan zwischen 50 Cent und zwei Euro.
Nachdem wir mit unseren beiden Jungs einmal durch den Park gelaufen sind und die Kinder mit ein paar Fahrzeugen fahren durften haben wir noch am Wildgehege vorbeigeschaut. Danach haben wir den schönen, sonnigen Frühlingstag bei einem kleinem Eis auf der Terrasse des Gasthauses ausklingen lassen.

Leider gibt es viele negative Äußerungen im Internet zu dem kleinen Freizeitpark.
Natürlich sind die Anlagen nicht mehr die Neuesten, aber stört das die Kinder? Unsere Kinder hatten jedenfalls viel Freude an den Fahrgeräten und für uns alle war es ein schöner Familienausflug! Hier noch der Link zum Illerparadies.

Wer "alt" mit "schlecht" gleichsetzt, dem empfehle ich allerdings, nicht ins Illerparadies zu kommen.

Euer Markus

Dienstag, 4. April 2017

Rundwanderung am Hündle

Zugegeben, der Hündle bei Oberstaufen ist momentan unser Lieblingsberg, wenn es um schöne, erlebnisreiche Wanderungen mit der Familie geht. 
Und übigens auch im Winter ist der Hündle ein schönes Skigebiet im Allgäu für alle, die keine Lust auf "hochgezüchtete" Liftanlagen haben, sondern auch gerne mal in Ruhe mit einem Schlepper lifteln wollen. 
Jetzt aber wieder zurück zu meinem Wandervorschlag am Hündle. Seit Jahren schon wollten wir einmal die lila-blaue Krokusblüte am Hündle bewundern und deshalb sind wir also am vergangenen Samstag nach Oberstaufen zur Hündlebahn gefahren. Mit der Gondelbahn fuhren wir bequem nach oben. Von dort aus folgten wir dem Panoramaweg in Richtung Thalkirchdorf. Nach wenigen Minuten führt der Weg vorbei an der Alpe Oberhündle. Kurz darauf führt der Weg am Hündlekopf vorbei. Danach hält man sich am Besten bei der Weggabelung links und so führt der breite Weg auf fast gleichbleibender Höhe zur Hochsiedelalpe. 
Kurz vor der Alpe gibt es ein "Baumhaus", an dem die Kinder ein bisschen klettern können. 

Hier befinden sich auch die Wiesen auf denen im Frühling die Krokusse blühen. 
 
 

Hinter der Alpe zweigten wir nach links ab und folgten dem Weg etwas bergab in den Wald hinein. Der Weg trifft dann auf einen breiteren Waldweg. Wer zum Pause machen einkehren möchte, zweigt hier nach rechts ab in Richtung Thalkirchdorf zur Schwandalpe. Wir sind haben uns jedoch links gehalten und sind dem Weg in Richtung Hündlebahn gefolgt. Der Weg ist als Waldlehrpfad gestaltet und mit mehreren Informationstafeln über den Wald, die Bäume und die dort lebenden Tiere schön gestaltet, so dass es auch für die Kinder auf dem recht langen Weg nicht langweilig wird. 

Nach längerem Gehen erreichen wir die Talstation des Doppelschlepplifts "Hochsiedellift". Jetzt geht es nochmals für längere Zeit auf dem Weg durch den Wald bis man eine weitere Wegkreuzung erreicht. Wir haben uns hier geradeaus gehalten und sind somit dem Schild zum "Barfußpfad" gefolgt. Am Barfußpfad angekommen haben wir eine längere Vesperpause eingelegt und die Kinder haben den Barfußpfad ausgiebig getestet. 

Danach gingen wir weiter auf dem Weg, der dann für ein kurzes Stück ansteigt, bis man aus dem Wald heraustritt. Von hier aus sieht man die Hündlebahn, die direkten über den Köpfen der Wanderer nach oben bzw. unten schwebt. Von hier ab sind wir dem geteerten Weg talwärts gefolgt. Im letzten Abschnitt des Weges läuft man neben der Metallrinne der Sommerrodelbahn her. Es gibt also wieder was zum Schauen für die Kinder. So erreicht man dann nach insgesamt guten vier Stunden wieder die Talstation der Hündlebahn.

Diese Tour ist für Kinder ab circa vier Jahren mit ausreichend Pausen zu Fuß gut machbar.
Der Weg ist übrigens auch mit geländegängigen Kinderwagen begehbar. 

Viel Spaß bei Eurem nächsten Ausflug mit der Familie!

Euer Markus